Arten- und Insektenschutz: GRÜNE wollen „Runden Tisch“ für mehr Artenschutz

Kleine Aktionen können Großes bewirken. Die GRÜNE Fraktion im Kreistag hat vorgeschlagen, einen „Runden Tisch“ für den Insekten- und Artenschutz einzurichten. Grund dafür ist die rege Nachfrage nach Wildpflanzensamen in der GRÜNEN Geschäftsstelle. Sie war so groß, dass nicht alle Interessent*innen bedient werden konnten. Unter anderem hatten sich Grundstückseigentümer*innen gemeldet, um brachliegenden Freiflächen zur Verfügung zu stellen; darunter Flächen über 500 und teilweise sogar 1000 Quadratmeter.
„Die Teilnahme an unserer Wildpflanzenverteilaktion war überragend. Wir danken allen, die sich daran beteiligt haben“, erklärt Jörg Rostek, Geschäftsführer des GRÜNEN Kreisverbandes Hochsauerland. „Nun gilt es, was im Kleinen begann, in die große Fläche auszuweiten. Für den Artenschutz und gegen den stummen Frühling.“
 
Mit der Idee des „Runden Tisches für Artenschutz und Wildpflanzenwiesen“ wollen die GRÜNEN den Schwung und das begrüßenswerte Engagement der Bürger*innen für den Artenschutz und mehr ökologische Vielfalt in der Landschaft aufzunehmen und unterstützen.
„Kreisverwaltung, Grundstückseigentümer*innen, Naturschutzverbände, Landwirte, die Biostation Hochsauerland und weitere Expert*innen könnten sich am „Runden Tisch“ darüber austauschen, wie die jeweilig angebotenen Großflächen optimal für die Förderung des Artenschutzes genutzt werden können“, erklärt Antonius Vollmer, der Vorsitzende der GRÜNEN Kreistagsfraktion. „Insbesondere die organisatorische und finanzielle Unterstützung ist hierbei von Belang. Auch die weitere Betreuung der Fläche wie Kontrolle und Pflege kann besprochen und vertraglich festgehalten werden“, so Vollmer.
Der GRÜNE Antrag auf Einrichtung eines „Runden Tisches“ wird voraussichtlich am 27. Juni im Umweltausschuss behandelt. Wer darüber nachdenkt, dem Artenschutz ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, kann sich schon jetzt unter email hidden; JavaScript is required melden. Der Kreisverband der GRÜNEN wird alle angegebenen Namen, Adressen und Kontaktdaten sammeln und später an den „Runden Tisch“, würde er eingerichtet, weiterleiten.

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